Barten, Brigitte

Künstler - Freundeskreis Bildende Kunst Oldenburg e.V.

Bild 3 Wandobjekt - gebrannt im Rakuverfahren.pdf - 1

Barten, Brigitte

Nachlassverwalter

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Adresse

Schillhörn 2, 26434 Hooksiel

Telefon

0170-2947669

E-Mail

bbarten@web.de

Homepage

https://www.bbceramica.de

Beschreibung

Objekte

Künstlerische Techniken
brigitte c. bARTen arbeitet vornehmlich mit Paperclay (einer Mischung aus Ton und Zellulose). Für die farbliche Ausgestaltung ihrer Skulpturen und Wandobjekte nutzt sie Engoben und Glasurfarben. So erhalten ihre Werke in der Verbindung von Bildhauerei und Malerei ihr eigenständiges, ausdrucksstarkes Gesicht.

brigitte c. bARTen ist eine Objektkünstlerin. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Erschaffung dreidimensionaler Wandobjekte, die sie sich für imaginäre Räume erdenkt. Räume begreift sie als eigene Wesen mit eigenem Charakter, denen ihre Objekte begegnen. Ein wichtiger Aspekt für die Künstlerin ist es daher, dass ihre überwiegend abstrakten Arbeiten sowohl zum Betrachter sprachern, als auch zum Raum in dem sie stehen.

Der gestalterische Einsatz oft geometrisch bestimmter Einzelbausteine erlaubt durch deren ikonographischen Charakter vielfältige Möglichkeiten zu raumöffnenden Interpretationen und Assoziationen.

Häufig erweitert sie ihre Objekte durch den Einsatz von Ziegelresten, Glasscherben, Metallteilen und Tonscherben zu Assemblagen. Die Verwendung und Verfremdung von Gegenständen stellt Bekanntes in Frage und öffnet Raum zu neuen ästhetischen Erfahrungen.
Das gilt auch für ihre jüngste Skulpturenreihe, die sich dem Phänomen der Kugel als perfekter geometrischer Form widmet. Was macht die Kugel, deren bildnerische Anziehungskraft sprachlich nur schwer zu beschreiben ist, für die Künstlerin so attraktiv? Unter ihren Händen entsteht aus vielen Einzelteilen eine einem Mosaik ähnelnde „gewölbte“ Leinwand. Nach einem viele Tage beanspruchenden Trocknungsprozess und dem darauf folgenden Rohbrand wird diese ungewöhnliche Leinwand in mehreren Schritten aufwändig farblich gestaltet. Am Ende dieses vielschrittigen Gestaltungsprozess erzählen ihre Kugeln je nach Blickwinkel immer wieder andere, neue Geschichten. Dadurch üben diese Kugelobjekte zusätzlich einen besonderen haptischen Reiz aus. Dieser verführt dazu, entweder die Kugel zu drehen, oder sich aus eben diesem Grund selbst um die Kugel herum zu bewegen.